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2. SYMPOSIUM

28.–29.10.2021

PLANEN

BAUEN

BETREIBEN

Ein Netzwerk
für Museumsbau

Identität schaffen

Wir ken­nen die image­bil­den­den Muse­ums­ge­bäu­de, die die Feuil­le­tons zu gro­ßen Arti­keln ani­mie­ren und die tote Stadt­tei­le mit neu­em Leben fül­len, bis­her ver­ges­se­ne Städ­te oder gan­ze Regio­nen wie­der auf die kul­tu­rel­le Land­kar­te bringen.

Aber was bringt die Men­schen in ihre Muse­en, wie kann das Muse­um die­se fes­seln, in das Raum­er­leb­nis ein­bin­den und am Pro­zess Muse­um betei­li­gen? Und wie passt man alt­ehr­wür­di­ge inzwi­schen aber nicht mehr zeit­ge­mä­ße Muse­en an geän­der­te Iden­ti­fi­ka­ti­ons­an­for­de­run­gen an?

Wie kön­nen Muse­ums­ge­bäu­de und ihre Aus­ge­stal­tung Iden­ti­tät schaf­fen und wel­che Grup­pen sol­len ange­spro­chen wer­den? Wir wol­len die gemein­schafts­bil­den­de Funk­ti­on des Muse­ums betrach­ten und davon ler­nen, wel­che neu­en Anfor­de­run­gen an die Pla­nung und Neu­ge­stal­tung von den Gebäu­den sich dar­aus erge­ben. Wie ver­än­dern sich die Flä­chen­nut­zun­gen, wenn dem Dia­log, der Betei­li­gung der Besu­cher und der Co-Krea­ti­on durch gesell­schaft­li­che Grup­pen mehr Raum gege­ben wer­den soll?

Dar­über wol­len wir auf der 2. Muse­ums­run­de dis­ku­tie­ren und natür­lich auch einen Blick auf Pro­jek­te wer­fen, die die­se Iden­ti­täts­fra­gen auf­grei­fen und Ant­wor­ten gestal­ten, sei es durch Umbau oder Neubau. 

Wir laden Sie herz­lich ein, sich an die­sem inter­dis­zi­pli­nä­ren Dia­log zu beteiligen. 

Die ers­te Muse­ums­run­de: Pha­se 0

Zwar wohnt jedem Anfang ein Zau­ber inne, aber damit aus einer Idee ein Pro­jekt wird, muss der Anfang doch ent­zau­bert wer­den. Die ers­te Muse­ums­run­de soll ein Anfang sein, und ist damit genau­so eine Pha­se 0, wie die ers­ten Schrit­te zu einem neu­en Museumsgebäude. 

Wir wol­len die Impli­ka­tio­nen eines Muse­ums­ge­bäu­des in sei­ner Ent­ste­hung dis­ku­tie­ren und mit Exper­ten – auch sol­chen, die die­sen Pro­zess schon erfolg­reich durch­lau­fen haben – klä­ren, wie man am Anfang, noch bevor die Idee ein Pro­jekt wird, die Wei­chen so stel­len kann, dass das Pro­jekt dann lang­fris­tig funk­tio­niert und auch finan­ziert wer­den kann. 

Wie kann der Pro­jekt­ver­ant­wort­li­che zum Bau­herr wer­den, wie gelangt er zu einem rea­lis­ti­schen Kos­ten­rah­men und Zeit­plan und wie kann er die Pha­se 0 zu einem struk­tu­rier­ten Pro­zess ent­wi­ckeln? Wel­che Fra­gen muss er sich und ande­ren stel­len, um kla­re Vor­stel­lun­gen zu haben, was nötig ist, um die ers­te Idee zu einem Plan, ja viel­leicht sogar zu einem Mas­ter­plan zu ent­wi­ckeln, der auch die Instan­zen über­zeugt, die die Mit­tel bewil­li­gen sol­len. Wie kann er die Pha­se vor der ers­ten Pha­se über­haupt finan­zie­ren und wie fin­det er die rich­ti­gen Part­ner für die nächs­ten Schrit­te. Die Pha­se 0 ist das Fun­da­ment für alles was danach kommt bis hin zum Betrieb des Gebäu­des und ist daher auch der Schwer­punkt der ers­ten Muse­ums­run­de in der im offe­nen Dia­log die Erfah­run­gen aus den abge­schlos­se­nen Pro­jek­ten für neue Pro­jek­te nutz­bar gemacht wer­den sol­len. Wir freu­en uns auf den Aus­tausch mit Ihnen. Die Museumsrunde